Was war los im Flussparadies Franken: Unsere Jahresrückblicke zeigen, welche Projekte umgesetzt wurden, bei welchen Terminen das Flussparadies Franken dabei war und welche Planungen es für das nächste Jahr gibt.

Der Name „Flussparadies Franken“ wurde erstmals am 29.11.2002 auf der Präsentation des Konzeptes zur „nachhaltigen touristischen Nutzung des Main- und Regnitztales“ an der Regierung von Oberfranken benutzt, zu der die Landräte der Landkreise Lichtenfels, Bamberg und Forchheim und die Bürgermeister der oberfränkischen Regnitz- und Maintalkommunen in diesen Landkreisen geladen waren. Der geografische Zuschnitt war auch dem Zuständigkeitsgebiet des damaligen Wasserwirtschaftsamtes Bamberg geschuldet.

Auslöser für das Flussparadies Franken waren Überlegungen unter dem Arbeitstitel „Projekt Seenlandschaft“ auf Initiative des damaligen Bamberger Landrats Dr. Günther Denzler zur besseren Nutzung der Wasserflächen im Main- und Regnitztal. Die vorbereitenden Überlegungen dazu waren schon im 2001 von Landratsamt Bamberg (Kreisentwicklung Inge Werb) und der Regierung von Oberfranken (Regionalplanung Christiane Hermann heute: Christiane Odewald) gemeinsam erarbeitet worden. Vorbild war auch das Leader-II-Projekt zur „umweltverträglichen Nutzung von Kies und Baggerseen im Bereich der Gemeinde Breitengüßbach, der Stadt Baunach und des Marktes Rattelsdorf“ des damaligen Wasserwirtschaftsamtes Bamberg. Die Idee war, nach dem Vorbild des Erholungsflächenvereins München auch im Bamberger Raum die Baggerseen touristisch besser nutzbar zu machen.

Das Konzept wurde dann 2002 von Anne Schmitt (Diplom-Geoökologin) im Auftrag des damaligen Wasserwirtschaftsamtes Bamberg (Amtsleiter Rüdiger Krec) erarbeitet. Das Wasserwirtschaftsamt Bamberg hat zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten größeren Renaturierungen am Main umgesetzt.

Kreiert wurde der Name „Flussparadies Franken“ im Herbst 2002 auf einem gemeinsamen Spaziergang von Anne Schmitt und Gunda Schmitt in Hirschaid. Anne Schmitt war für das Konzept auf der Suche nach einem griffigen und bildhaften Namen für das Projekt. So wurde aus „oberfränkischer Seenlandschaft“, über „oberfränkische Fluss- und Seenlandschaft“ und „Flussparadies Oberfranken“ schließlich mutig der Begriff „Flussparadies Franken“ gewählt und am 29.11.2002 in Bayreuth der Regierung von Oberfranken, den Landräten und den Bürgermeistern erstmals öffentlich präsentiert.

Das bayerische Umweltministerium förderte eine Koordinierungsstelle für das Projekt Flussparadies Franken am Wasserwirtschaftsamt Bamberg mit finanzieller Beteiligung der Landkreise Lichtenfels, Bamberg und Forchheim und der Stadt Bamberg von 2003-2005. Projektstart war am 1.7.2003. Am 21.11.2005 wurde der Verein Flussparadies Franken e. V. am Landratsamt Bamberg gegründet.