Kanuwandern auf dem Main

Mit dem Kanuwanderweg Obermain hat das Flussparadies Franken zusammen mit den verschiedenen Nutzergruppen ein Modell für ein gutes Miteinander von Naturschutz, Fischerei, Kanuvermietern, Kommunen und Kanuverband entwickelt.

Selbstverpflichtung der Partner für den Main (Stand: 2016, PDF 45 kB)

Die ersten Schritte sind mit der Kanusaison 2006 in die Tat umgesetzt worden. Einmal pro Jahr findet ein Treffen aller „Partner für den Main“ statt, um sich über die aktuelle Entwicklung auszutauschen. Seit 2011 ist der Kanuwanderweg Obermain Teil des Wasserwanderwegs Main.

Touristische Informationen

Unter www.main-wasserwandern.de finden Sie für Ihre Kanutour auf dem gesamten Main von Hochstadt a.Main bis Aschaffenburg Streckenbeschreibungen und alle wichtigen Informationen.

Kanuvermieter am Obermain

Planen Sie eine Kanutour auf dem Obermain: dann wenden Sie sich am besten direkt an die Kanuvermieter.

7. Februar 2018: Bauarbeiten Wehr Hausen bis Dezember 2018. Fußgängerübergang nach Reundorf gesperrt. Keine Parkplätze. Wehr rechts umtragen.

Herbst 2017: Sperrung Anlegestelle Hochstadt a. M. wegen Brückenneubau bis Ende 2018.

Sommer 2016: Zapfendorf – Gefahr durch querenden Bagger und Strömung! Die Baumaßnahmen der neuen Mainschleife Zapfendorf dauern voraussichtlich bis 2023.

31. Januar 2014: Achtung! Umtragestelle auf dem Schleusengelände Viereth bis mindestens 2019 wegen Baumaßnahmen gesperrt. Mitschleusung in der Großschleuse nach telefonische Anmeldung bei der Leitzentrale in Haßfurt (Tel. 09521/95791140) möglich.

Aktuelle Informationen gibt es hier www.main-wasserwandern.de/aktuelles/

Mindestpegel

Der Mindestwasserstand für die Strecke Hausen bis Hallstadt am Pegel Kemmern beträgt 2,20 m (Pegeltelefon 01804-370037-524, 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)) und für die Strecke Hochstadt a.M. bis Michelau i. OFr. am Pegel Schwürbitz 1,65 m (Pegeltelefon 01804-370037-523, 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen). Ob der aktuelle Wasserstand im Main ausreichend ist erfahren Wasserwanderer auch direkt unter www.hnd.bayern.de.

Empfehlung für Ruderboote und empfindliche Faltboote: mindestens 2,50 m am Pegel Kemmern. Die Strecke Hausen-Hallstadt ist aufgrund der Strömungen und des naturnahen Charakters nur für geübte Ruderer geeignet.

Festgelegte Ein- und Ausstiegsbereiche

Zwischen Hochstadt a.Main und Hallstadt wurden gemeinsam von allen Nutzergruppen geeignete Ein- und Ausstiegsstellen festgelegt und mit einem zielgruppenorientierten Informationssystem ausgestattet. Zum Schutz der brütenden Vögel ist der Ein- und Ausstieg ist nur an diesen gekennzeichneten Stellen zulässig. Wo immer möglich wurden diese Bereiche naturnah gestaltet und dienen auch anderen Nutzern als Erholungsbereiche am Fluss. Vom Fluss aus sind sie an den Hinweisschildern mit dem orangen Balken und den Rot-Grün-Pegeln zu erkennen. Die flussseitige Beschilderung ist an das System der Gelben Welle angelehnt. Derzeit erhalten die Anlegestellen zwischen Hochstadt a.Main und Unterbrunn eine Kennzeichnung mit den Gelbe Welle Schildern.

Achtsamer Umgang mit dem europäischen Naturerbe Main

Auf Infotafeln vor Ort erfährt der Kanute Wissenswertes über die Strecke und über einen achtsamen Umgang mit dem Naturerbe Main. Die sechs Regeln auf dem Main sind: nur an den gekennzeichneten Stellen ein- bzw. aussteigen oder rasten, auf ausreichenden Wasserstand achten, nur mit dem Fluss mainabwärts fahren, nur in kleinen Gruppen fahren und zu sensiblen Bereichen wie Ufergebüschen, Kiesinseln, Altarmen oder flachen Flussstellen Abstand halten.

Wichtiger Hinweis: Für Fahrten mit Floßen und großen Schlauchbooten (Raftingbooten) oder für größere Gruppen (über 30 Personen) benötigen Sie eine Genehmigung des Landratsamtes Lichtenfels bzw. des Landratsamtes Bamberg. Zuständig ist das Amt, in dessen Bereich die Fahrt beginnt.

Piktogramm Ein-/Ausstiegsstelle für Kanufahrer am Main. Bildrechte: Flussparadies Franken

Von April bis August sind auf den Kiesinseln die Nester des Flussregenpfeifers versteckt. So gut, dass Sie es erst merken würden, wenn Sie die Eier zertreten oder die Elternvögel verscheucht sind.

Piktogramm Mindestpegel für Kanufahrer am Obermain. Bildrechte: Flussparadies Franken

Bei zu niedrigem Wasserstand schrammt das Boot zu oft über den Grund. Besonders an den Schwellen kann es dann auch gefährlich werden. Achten Sie auf den Mindestpegel und schonen Sie Ihre Ausrüstung, Ihre Nerven und die unter Wasser lebende Tierwelt.

Piktogramm Ein-/Ausstiegsstelle für Kanufahrer am Main. Bildrechte: Flussparadies Franken

In den Morgen- und Abendstunden ist die Natur am aktivsten. Jetzt gehen viele Tiere auf Nahrungssuche. Also, ab 18 Uhr den Main verlassen, damit die Tiere in Ruhe zu Abend essen können. Im Übrigen ist dann auch die schönste Zeit, die typisch fränkischen Bierkeller zu genießen.

Piktogramm Ein-/Ausstiegsstelle für Kanufahrer am Main. Bildrechte: Flussparadies Franken

Gegen die Strömung muss der Paddler mehr Kraft einsetzen und verursacht dadurch mehr Unruhe. Vor allem in den flachen, rauschenden Bereichen – die Kinderstube der Barben und Libellenlarven. Fahren Sie mit dem Fluss, nicht gegen ihn.

Piktogramm Ein-/Ausstiegsstelle für Kanufahrer am Main. Bildrechte: Flussparadies Franken

Stellen Sie sich vor, Sie wollen über die Straße. Und es kommt ein Auto nach dem anderen und keine Lücke. Blöd! Ein kleine, zusammen fahrende Gruppe ist schneller vorbei als ein großer Pulk mit vielen Booten. Größere Gruppen aufteilen und zeitlich versetzt losfahren.

Piktogramm Ein-/Ausstiegsstelle für Kanufahrer am Main. Bildrechte: Flussparadies Franken

Auch Fische, Vögel und Libellen haben nicht gern Besuch in ihrem Schlafzimmer. Darum Altarme, flache Uferzonen, Kiesinseln, usw. großzügig umfahren.

Projektverlauf

6.02.2018: Jahrestreffen Partner für den Main in Zapfendorf mit Besichtigung der neuen Mainschleife zwischen Zapfendorf und Ebing.

2017: Komplette Neugestaltung des Faltblattes für den Kanuwanderweg Obermain und Erweiterung der Strecke bis Hochstadt a. M. im Rahmen eines LEADER-Projektes des Landkreises Lichtenfels.

22.11.2016: Jahrestreffen Partner für den Main in Lichtenfels.

19.01.2016: Jahrestreffen der Partner für den Main in Lichtenfels.

22.01.2015: Jahrestreffen der Partner für den Main in Lichtenfels.

30.01.2014: Jahrestreffen der Partner für den Main in Zapfendorf.

22.03.2013: Mein Main muss sauber sein! Erste gemeinsame Müll-Sammel-Aktion der Partner für den Main zum Weltwassertag der Vereinten Nationen.

05.11.2012: Jahrestreffen Partner für den Main in Zapfendof. Guter Vorschlag der Mainfischereigemeinschaft Lichtenfels: 2013 eine gemeinsame Müll-Sammel-Aktion am Main zu organisieren. Gute Sache: MUSS-Beutel (Müll und Unrat Sammel –Beutel) des Bayerischen Kanuverbandes. Kann beim Bayerischen Kanu-Verband e. V. bestellt werden. 50 Stück für 20,- Euro incl.Versand (Email: (freizeitsport@kanu-bayern.de). Wünschenswert wäre es, wenn dieser Beutel selbstverständlich bei jeder Kanutour (privat, Verein, Verleih) mit dabei wäre. BKV hat hinsichtlich der Akzeptanz sehr gute Erfahrungen gerade auch mit Jugendgruppen gemacht.

02.02.2012: Jahrestreffen der Partner für den Main in Zapfendorf.

16.12.2010: Jahrestreffen der Partner für den Main in Zapfendorf.

03.12.2009: Jahrestreffen der Partner für den Main in Zapfendorf.

04.09.2010: Erstes Fischartenseminar am Main bei Zapfendorf zusammen mit der Fachberatung für Fischerei des Bezirkes Oberfranken.

01.08.2010: Zweite Auflage des Faltblattes zum Kanuwanderweg Obermain mit einheitlichem Design für den gesamten Main.

29.07.2008: Jahrestreffen Partner für den Main in Zapfendorf

02.05.2008: Am Wiesener Wörthsee wurde ein 800 kg schwerer Granitstein gesetzt, auf dem die Sehenswürdigkeiten, die man von hier aus erblicken kann, dargestellt sind: Veitskapelle, Staffelberg und Vierzehnheiligen. Bürgermeister Jürgen Kohmann und Stadtrat Hans Bramann dankten dem Steinmetz Han-Karl Schober für die künstlerische Umsetzung, Franz Böhmer und Frau Dr. Anne Schmitt für die Organisation. Damit ist im Rahmen des Flussparadieses Franken eine weitere Attraktion entstanden. Anette Wenninger von der Unteren Naturschutzbehörde erklärte die 2007 in Kraft getretene Verordnung für den See: Das Ostufer ist ein wichtiges Brut- und Rastgebiet für viele Vogelarten (Blaukehlchen, Flussuferläufer und viele Durchzügler im Winter). Daher herrscht dort ein ganzjähriges Betretungsverbot. Der größte Teil des Sees ist für die Erholung weiterhin nutzbar. Damit ist ein guter Kompromiss zwischen Schutz und Nutzung gefunden.

22.11.2007: Beim Jahrestreffen Arbeitsgruppe Kanu am 22. November wurden die aktuellen Entwicklungen besprochen. Das nächste Treffen soll im April 2008 stattfinden. Bei den vier Zähltagen der Naturschutzwacht in Unnersdorf, Unterleiterbach, Ebing, Kemmern wurden in der Regel zwischen 10 und 50 Booten pro Tag festgestellt, wobei Unnersdorf keine deutlich höhere Anzahl mehr aufweist. Das Maximum an einem Tag waren 72 Boote Unterleiterbach. Damit sind von der Menge der Kanufahrer her keine signifikante Veränderung zu den Jahren 2005 und 2006 zu beobachten. 80-90 % der Regeln werden eingehalten, jedoch ist die Tendenz zum Aussteigen auf der Strecke, vor allem wenn Badende und Erholungssuchende schon die Kiesinseln bevölkern, sehr groß. Die angestrebte Gebietsbetreuung für den Obermain scheint derzeit leider nicht realisierbar. Die freiwillige Selbstverpflichtung soll auf Jugendendhäuser und andere Veranstalter von Kanutouren in der Jugendarbeit ausgeweitet werden. In der Saison 2008 sollen ausgewählte, sensible Bereiche mit einem Absperrband gekennzeichnet werden

19.04.2007: Das Faltblatt zum Kanuwanderweg Obermain zwischen Bad Staffelstein und Hallstadt ist im Druck und wird baldmöglichst verteilt. Die Ortsinfotafeln sind ebenfalls in Vorbereitung und sollen baldmöglichst aufgestellt werden.

25.10.2006: Beim Auswertungstreffen für die Saison 2006 wurde der am Main beschrittene Weg der freiwilligen Selbstverpflichtung als positiv bewertet. Mit den im November durchgeführten naturnahen Ufergestaltungen des Wasserwirtschaftsamtes Kronach in Kemmern, Ebing und Unterleiterbach wurde der Zugang zum Fluss verbessert. Die Arbeit zum Informationsblatt und den ortsbezogenen Informationstafeln hat begonnen. Diese sollen zur nächsten Saison verfügbar sein.

28.07.2006: Start der Kanusaison 2006 an der Mainbrücke in Zapfendorf Zur Kanusaison 2006 hat das Flussparadies Franken unterstützt durch das Wasserwirtschaftsamt Kronach den Kanuwanderweg Obermain mit einem vorbildlichen Informations- und Leitsystem ausgestattet. Der Kanufahrer wird vor Ort informiert über die Strecke, über Tiere und Pflanzen am Main sowie über die festgelegten Ein- und Ausstiegsstellen. Damit ist ein wichtiger Teil, der von der Arbeitsgruppe Kanu erarbeiteten Rahmenbedingungen für das naturverträgliche Kanu fahren auf dem Main zwischen Bad Staffelstein und Hallstadt, erfolgreich umgesetzt worden. Die umgesetzten Maßnahmen (Infotafeln, wasserseitige Beschilderung, Kanuampeln) und weitere Ziele wurden vom Flussparadies Franken an der Mainbrücke in Zapfendorf vorgestellt.

20.05.2006: An den festgelegten Ein- und Ausstiegsbereichen sind im Mai die Infotafeln und die Rot-Grün-Pegel sowie die wasserseitigen Hinweistafeln aufgestellt worden. Es fehlen noch Baunach und Breitengüßbach. Für diese Bereiche soll zeitnah mit den beiden Kommunen eine gute Lösung vor Ort bestimmt werden.

26.10.2005: Die verschiedenen Interessensvertreter haben beim Treffen der Arbeitsgruppe Kanu am 26.10.05 in Zapfendorf bekräftigt, die freiwillige Selbstverpflichtung „Partner für den Main“ in ihrer derzeitigen Form unbedingt im Jahr 2006 weiterzuführen und das erarbeitete Maßnahmenpaket konsequent umzusetzen. Derzeit läuft das wasserrechtliche Verfahren zur Installation der Rot-Grün-Pegel. Diese sollen bis zum Saisonstart 2006 durch das Wasserwirtschaftsamt Bamberg installiert werden. Eine notwendige wasserseitigen Kennzeichnung der Ein- und Ausstiegsbereiche sowie einer Wegweisung an Land ist derzeit in Bearbeitung. Die Aufstellung der fertigen Infotafeln an den Ein- und Ausstiegsbereichen soll im Frühjahr 2006 durch die Kommune erfolgen. Dazu ist ein Pressetermin mit den Vertretern der Arbeitsgruppe Kanu und den Sponsoren in Zapfendorf vorgesehen. Bis dahin sollen auch die Werbeseite mit Informationen über Gastronomie, Unterkünfte, Tourismus, … im Kombipaket mit einem Faltblatt fertig gestellt sein. Werbetafel und Faltblatt sollen komplett durch Anzeigen finanziert werden

03.06.2005: Da der Main ein Naturerbe von europäischer Bedeutung im Natura 2000-Netzwerk ist, verpflichten sich die Kanuvermieter und der Bayerische Kanuverband als Partner für den Main  zu einem besonders achtsamen Umgang mit der Natur. Wichtigste Regel: nur an den festgelegten Stellen anlanden, damit die Kinderstuben der Vögel und Fische am Main ungestört bleiben.

30.10.2004: Die Arbeitsgruppe Kanuerlebnis hat bei Ihrem 4. Treffen im Rathaus Zapfendorf die Vorgaben für die Infotafeln festgelegt. Die Infotafeln sollen drei Funktionen erfüllen: Information über die Kanustrecke, Bewusstsein für das naturgerechte Verhalten auf dem Main schaffen, Vernetzung mit der Region durch Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und Werbung lokaler, thematisch passender Betriebe.

15.09.2004: An der Regierung von Oberfranken haben sich die Landratsämter Lichtenfels und Bamberg auf ein gemeinsames und zügiges Vorgehen zur Umsetzung der freiwilligen Selbstverpflichtung „Partner für den Main“ verständigt. Als Grundlage dient der Entwurf „Partner für den Main“, der von der Arbeitsgruppe Kanuerlebnis mit Vertretern aller Interessensgruppen (Fischerei, Naturschutz, Kanuverband, Kanuvermieter, Kommunen) erarbeitet worden ist. Die zugelassenen Boote sollen zukünftig deutlich gekennzeichnet werden.

23.05.2004: Im Rahmen der Bayern TourNatur 2004 fand eine gemeinsame Kanufahrt auf dem Main zwischen der neu gestalteten Einstiegsstelle bei Ebensfeld und Zapfendorf statt. Die Resonanz war überwältigend: auf die 40 Plätze hatten sich über 100 Interessenten gemeldet. Das besondere an dieser Tour war nicht nur das Erlebnis des Flusses vom Wasser aus, für das lokale Kanuvermieter die Boote bereitstellten. Frau Brigitte Pfister (Umweltbildungsstätte Fuchsenwiese Bamberg e. V.) zeigte anschaulich, wie vielfältig das Leben im und am Wasser ist. Herr Albrecht Schütze, Präsident des Bezirksfischereivereins Oberfranken e. V., klärte über die verschiedenen Fischarten und ihre Lebensräume am Main auf. Und der Angelverein Zapfendorf e. V. versorgte alle mit einzigartig leckeren Fischküchlein.

05.05.2004: Zur Festlegung und Bewertung sensibler Bereiche wurde eine naturschutzfachliche Bereisung durchgeführt und mögliche Maßnahmen diskutiert.

03.05.2004: Zum 2. Forum Kanuerlebnis hat Herr Landrat Leutner in das Landratsamt Lichtenfels eingeladen.
Der vorgestellte Entwurf „Partner für den Main“ kann von allen Interessengruppen mitgetragen werden. Die bisher gute und konstruktive Zusammenarbeit wurde sehr gelobt und die Notwendig- keit der jetzt zügigen Umsetzung betont. Die vorgeschlagenen Maßnahmen (Festlegung des Mindestwasserstandes, Gestaltung/Anlage der Ein- und Ausstiegsstellen, Bewertung sensibler Bereiche, Gestaltung der Infotafeln) sollen möglichst noch 2004 umgesetzt werden. Zum Saison- start 2005 sollen alle vorgeschlagenen Ein- und Ausstiegsstellen mit Infotafeln ausgestattet und der Entwurf „Partner für den Main“ als freiwillige Selbstverpflichtung umgesetzt werden. In einem zweiten Schritt soll auch der Main oberhalb von Hausen bis Kulmbach bearbeitet werden.

18.04.2004: Die Bürgermeister von Lichtenfels, Bad Staffelstein, Ebensfeld, Zapfendorf, Breitengüßbach, Rattelsdorf, Baunach, Kemmern und Hallstadt wurden im Rathaus Zapfendorf über den Stand des Projektes informiert und sicherten ihre weitere Unterstützung des Projektes zu.

17.12.2003, 21.01.2004 und 03.03.2004: Die Arbeitsgruppe mit Vertretern der verschiedenen Interessengruppen erarbeitet im Rathaus Zapfendorf die notwendigen Voraussetzungen und Maßnahmen für das naturverträgliche Kanu- fahren auf dem Main. Unter dem Motto „Partner für den Main“  wurden ein konsensfähiger Entwurf für das 2. Forum Kanuerlebnis vorbereitet und die Leitarten für den Main zusammengestellt.Die Arbeitsgruppe mit Vertretern der verschiedenen Interessengruppen erarbeitet im Rathaus Zapfendorf die notwendigen Voraussetzungen und Maßnahmen für das naturverträgliche Kanu- fahren auf dem Main. Unter dem Motto „Partner für den Main“  wurden ein konsensfähiger Entwurf für das 2. Forum Kanuerlebnis vorbereitet und die Leitarten für den Main zusammengestellt.

30.09.2003: Bei einer gemeinsamen Mainbereisung wurden mögliche Ein- und Ausstiegsstellen am Main bewertet und 12 geeignete Stellen vorgeschlagen. Die Bewertungskriterien umfassten: ortsnahe und verkehrsgünstige Lage außerhalb sensibler Bereiche, Zugang zum Wasser,  Parkmöglichkeiten, ansprechende Gestaltung, Möglichkeiten zur Ver- und Entsorgung, Beschilderung und Information, Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sowie eine gleichmäßige Verteilung über die Gesamtstrecke. Es wurde vereinbart, dass der Zugang zum Wasser möglichst als großzügiges, naturnahes Kiesufer gestaltet werden soll. An allen Stationen fehlen bisher Information über Streckenverlauf, Sehens- würdigkeiten, Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten usw. Hier soll ein einheitliches Informationssystem für die gesamte Strecke entwickelt werden.

28.08.2003: Bei einer gemeinsamen Kanufahrt auf dem Main konnten Herr Staatsminister Dr. Werner Schnappauf, Herr Landrat Dr. Günther Denzler, Herr MdL Heinrich Rudrof, Vertreter des Umweltministeriums und der Regierung von Oberfranken sowie der angrenzenden Kommunen und des Wasserwirtschaftsamtes Bamberg vor Ort die Schönheit des Maintales aus einer ungewohnten Perspektive erleben.

19.08.2003: Zum 1. Forum Kanuerlebnis am Obermain haben sich im Wasserwirtschaftsamt über 50 Interessenvertreter der Kommunen, der Landratsämter Lichtenfels und Bamberg, der Fischerei, des behördlichen Naturschutzes, der Naturschutzverbände, der Kanuvereine und Kanuvermieter, getroffen. Herr Landrat Dr. Denzler betonte, wie bedeutsam die Entwicklung der Fluss- und Seenlandschaft für die Region Lichtenfels – Bamberg – Forchheim ist. Das naturverträgliche Kanufahren auf dem Main ist dabei ein entscheidendes Teilprojekt, das zeitnah, landkreisüber
greifend und gemeinsam von allen Interessensgruppen umgesetzt werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden in Arbeitsgruppen drei Hauptaufgaben festgelegt:
1. Aufbau und Vernetzung der Infrastruktur
2. Entwicklung eines Kanukodex
3. Umsetzung eines einheitlichen Informationssystems