Flussparadies Franken freut sich über drei Blaue Flaggen
Ebensfeld/Bad Staffelstein (Lkr. Lichtenfels) & Bischberg (Lkr. Bamberg). Von den sechs Blauen Flaggen, die 2026 in Bayern wehen, werden drei im Maintal gehisst. Der Badesee Ebensfeld und der Ostsee Bad Staffelstein erhalten die Auszeichnung dieses Jahr zum 16. Male. Als einzige Seen in Bayern und als zwei von über 5.200 Blauen Flaggen in 53 Ländern.
Beide Seen liegen am MainRadweg und versprechen in der heißen Jahreszeit Abkühlung. Ein abgegrenzter Bereich für Nichtschwimmer sowie Toiletten, Duschen und ein Café bzw. Kiosk sind vorhanden.
Die Blaue Flagge ist eine Anerkennung dafür, dass sich Ebensfeld und Bad Staffelstein in besonderer Weise um ihre Badeseen kümmern. Wasserqualität und Sicherheit sind zwei zentrale Aspekte. Aber auch Umweltkommunikation und beispielsweise Müllvermeidung und Mülltrennung. Da sind alle Badegäste aufgerufen mitzuhelfen, so dass beispielsweise keine Zigarettenkippen auf Wiesen, Wegen, am Strand oder Parkplatz landen.
Vorreiterrolle des MSC Coburg bei der Blauen Flagge
Beim Motor- und Segelclub Coburg e. V. (MSCC), der sein Vereinsgelände in Trosdorf bei Bischberg hat, ist die Freude besonders groß. Denn zu seinem 55jährigen Vereinsjubiläum am 20. Juni 2026 kann er zum 25. Male die Blaue Flagge hochziehen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern dem jahrelangen Engagement des Umweltbeauftragten, der Unterstützung durch die Vorstandschaft und der Mithilfe aller Vereinsmitglieder zu verdanken.
Letztlich ist es die Vorreiterrolle des MSCC, die Anne Schmitt vom Flussparadies Franken vor fast 20 Jahren auf die Blaue Flagge auch für Badeseen aufmerksam gemacht hat. Sie ergänzt: „Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Vereine und Kommunen eine Auszeichnung mit der Blauen Flagge als Ansporn nehmen, sich um die Qualität und Umweltbelange ihrer Seen und Häfen zu kümmern.“

Hissen gemeinsam die Flagge (von links): Anne Schmitt (Flussparadies Franken), Lisa Zillig (Verwaltung), Günther Schuberth (Platzwart) und Erster Bürgermeister Bernhard Storath. Foto: Markt Ebensfeld
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Hinweis: der Yachtclub Miltenberg hat die Blaue Flagge 2026 zum 32. Male und der Yachtclub Forchheim zum 31. Mal verliehen bekommen. Quelle: https://presse.blaue-flagge.de
Die Ursprünge der Blauen Flagge: Eine Flaschenpost
1985 startete die Stiftung für Umwelterziehung (FEE) Frankreich ein einzigartiges Projekt, um zu zeigen, dass Umweltverschmutzung keine Grenzen kennt. 1.000 Schüler schrieben Briefe, verschlossen sie in Flaschen und ließen sie im Mittelatlantischen Ozean aus, um zu verfolgen, wie Strömungen die Verschmutzung weltweit verbreiten. Das Emblem des Projekts – eine blaue Flagge mit einem weißen Kreis und drei Wellen – wurde bald zum Symbol einer größeren Mission: dem Schutz der Küsten- und Meeresumwelt. Heute wird die Blaue Flagge stolz an über 5.200 Standorten in 53 Ländern auf fünf Kontinenten verliehen und setzt den Standard für saubere, sichere und verantwortungsvoll verwaltete Strände, Sportboothäfen und Tourismusboote. Quelle: https://presse.blaue-flagge.de
Blaue Flagge in Deutschland
In diesem Jahr werden deutschlandweit 85 Sportboothäfen und 33 Badestellen an Küsten und Binnengewässern mit dem Nachhaltigkeitslabel „Blaue Flagge“ ausgezeichnet. Die Blaue Flagge wird von der „Foundation for Environmental Education“ (FEE) vergeben. Die FEE ist eine Nicht-Regierungsorganisation, die in den einzelnen Ländern durch entsprechende Organisationen
vertreten wird. In Deutschland übernimmt diese Aufgabe die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. Quelle: https://presse.blaue-flagge.de






